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German Endurance Cup (GEC)

Worum es geht...

Was ist der German-Endurance-Cup?
Der German-Endurance-Cup wurde 2003 als autonome Langstreckenrenn-Serie gegründet. 2002 wurde nach dem Zusammenbruch der Serienmaschinen-Trophy (SMT) und des Deutschen-Langstrecken-Cups (DLC) bei MotoAktiv der Mut und der Elan aufgebracht, eine neue Amateursport-Motorrad-Langstrecken-Rennserie ins Leben zu rufen. Da ohne einen Veranstalter so eine Serie aber kaum am Leben gehalten werden kann, schloß man sich für die Saison 2003 mit dem Racing-Team-Nord (RTN) zusammen. Im Rahmen der Veranstaltungen von RTN fanden im Zusammenspiel mit den RTN-Langstreckenrennen die Rennen im ersten Jahr des German-Endurance-Cups statt. Da leider auch RTN zum Jahresende 2003 als Veranstalter nicht weiter zur Verfügung stand, konnte zur Ausrichtung ab der Saison 2004 mit Bike Promotion ein neuer und verlässlicher Veranstalter gefunden werden.

Wo kommt der German-Endurance-Cup her?
Da leider 2002 MotoAktiv die Serienmaschinen-Trophy (SMT) und den Deutschen-Langstrecken-Cup (DLC) einstellte, kam es nach Drängen vieler früherer SMT- und DLC-Teams zur Gründung des German-Endurance-Cups. Ziel dabei war es, die vormals von MotoAktiv aufgebaute Amateursport-Motorrad-Langstrecken-Rennszene nicht einfach im Boden versickern zu lassen. Immerhin stand MotoAktiv - sicherlich einer der Urväter der deutschen Amateursport-Langstreckenrennen - für eine über 10 Jahre lange Historie mit vielen Höhen und Tiefen im Motorradsport und damit verbunden vielen, vielen Teams.

Wer steckt dahinter?
Im Gründungsjahr 2003 zählten wir etwa 30 Teams, die, getrennt gewertet in 3 Klassen, gegeneinander antraten. Zusammen mit den 30 Langstrecken-Teams von RTN kam eine stattliche Zahl von ca. 60 startenden Teams zusammen. Sehr ähnlich hat es sich mit Bike-Promotion als Veranstalter für die Saison 2004 verhalten. Auch hier gab es wieder ein Zusammenspiel der Teams des German-Endurance-Cups und der Teams von Bike-Promotion.

Was sind die Ziele?
Die primären Ziele des German-Endurance-Cups sind, wie schon zu SMT- und DLC-Zeiten, faire, spannende und, Bezug nehmend auf den Amateursport, kostengünstige Langstreckenrennen zu ermöglichen.

Wer kann dabei mitmachen?
Jeder, der Lust auf diesen Sport hat, einige Erfahrung im Umgang mit Motorrädern mitbringt (sorry, also keine Fahranfänger) und es schafft, den übertriebenen Ehrgeiz zu Hause zu lassen. Zwar geht hier ordentlich die Post ab, so ist aber fast ausschließlich nur privates Geld im Einsatz...

Was benötige ich zum Mitmachen?
Eigentlich einfach nur ein Motorrad, das in eine der 5 Klassen passt. Sehr sinnvoll ist es natürlich, sich ein spezielles Fahrzeug für diese Rennen zurecht zu machen. Dies hat den großen Vorteil, dass du nicht dein "liebstes Stück" doch irgendwann vielleicht einmal in der Boxenmauer wiederfindest. Da das Fahren von Langstreckenrennen ein Mannschaftssport ist, bedeutet dies auch, dass du unbedingt weitere Fahrer benötigst. Dieses hat dann beim Einsatz eines Fahrzeugs den netten Nebeneffekt, dass sich alle Kosten teilen lassen. Da einige Teilnehmer lieber auf ihrem eigenen Motorrad fahren möchten, wurden Klassen geschaffen, in denen Teams mit 2 oder 3 Motorrädern antreten können. Die Teams mit mehr als einem Motorrad müssen in separaten Klassen gewertet werden, da solche Teams natürlich Zeitvorteile beim Fahrerwechsel (Tanken, Reifenwechsel, etc.) haben.

Was kostet der Spaß?
Die Nenngebühren für die GEC-Rennen werden vom Veranstalter Bike Promotion festgelegt und sind je nach Strecke unterschiedlich. Informationen über Nenngebühren und Kostenvorteile durch Einschreibung und Komplettnennung erhälst du auf der Bike Promotion Homepage. Da du natürlich auch zu den Rennstrecken kommen musst, kommen dann selbstverständlich noch die Benzinkosten der An- und Abfahrt dazu. Dein Moped wird dir dann noch zeigen, was es alles so schlucken kann und auch dein Essen und Trinken wird wohl nicht kostenlos sein. Somit ergeben sich deine Kosten als Summe dieser Einzelausgaben. Was hoffentlich nicht so häufig dazu kommt, sind die Kosten für Helm, Lederhandschuhe, Lederstiefel, Lederkombi und Protektoren.

Wer kann mir weiterhelfen?
Natürlich alle Teams und Fahrer des German-Endurance-Cups, vor allem aber die Organisatoren auf GEC- und Bike Promotion-Seite. Adressen findest du unter "Kontakt" - dort besteht auch die Möglichkeit ein entsprechendes Formular mit deiner Anfrage abzuschicken.

Wo bekomme ich einen zweiten/dritten Fahrer her?
Was immer lohnen kann, ist, die Teams anzusprechen. Viele Teams kennen so machen "alten Hasen", der immer wieder gerne bereit wäre, in die Rennerei erneut mit einzusteigen. Falls dir das eine Nummer zu groß ist, lohnt die Suche in den Motorradfahrerkreisen deines Wohnortes. Man soll sich doch immer wieder wundern, wo und wie da plötzlich Leute zusammenkommen. Eine weitere Möglichkeit ist, das Forum zu nutzen.

Welches Moped wäre denn dafür geeignet?
Eigentlich gibt es da keine Beschränkung, eher besondere Eignungen und Vorlieben. Generell kann man natürlich sagen, dass ein Sportmotorrad bessere Anlagen zum schnellen Fahren auf der Rennstrecke hat, als ein Straßen- oder Tourenmotorrad (Fahrwerk, Bremsen, Motorleistung). Hier kommen natürlich alle Fahrzeuge besonders in Frage, die möglichst dicht an den PS-Klassengrenzen liegen. Die Definition der Klassen findest Du unter dem Link "Klassen".

Wie gefährlich ist das Ganze denn?
Nun: No risk, no fun... Spaß bei Seite. Es handelt sich um einen Motorsport, bei dem das Erreichen der Höchstgeschwindigkeiten eines der Ziele ist, und das ist gefährlich! Trotzdem ist das Risiko weitaus kalkulierbarer als es bei flottem Fahren auf öffentlichen Straßen der Fall ist. Ein wesentlicher Grund dafür liegt in der Nutzung offizieller Rennstrecken. Diese haben den entscheidenden Vorteil, dass sie mit großen Sturzräumen aufwarten, mit meist breiten Strecken, ohne Gegenverkehr, Leitplanken, Verkehrsschildern, plötzlichen Traktoren, Kindern oder Tieren auf der Fahrbahn... Nahezu alle hochbrisanten Faktoren des normalen Straßenverkehrs sind hier außen vor. Das, was dich hier eigentlich nur noch zum Sturz bringen kann, das bist du selber! Sehr selten kommt es zu Kollisionen, die dann tatsächlich auch noch zu Stürzen führen. Du siehst, den entscheidendsten Faktor der Gefahr deines Rennsports legst du selber fest...

Und wie kann ich ein Rennen gewinnen?
Sei der Schnellste und wenn dein Moped dann noch durchhält... :-) Aber es ist natürlich klar, dass das alle wollen, nicht wahr?! Und genau da beginnt der Spaß und die Spannung. Neben den Trainingszeiten hat jeder Fahrer im Rennen genug Zeit, sich zu optimieren. Spätere Bremspunkte, größere Schräglagen, früheres Beschleunigen und immer auf der Suche nach einer günstigeren Linie. Das trainiert und lässt dich schneller und schneller werden. Alle Teams haben so angefangen und optimieren sich noch heute. Aber im Langstreckenrennsport reicht es nicht aus, nur auf der Strecke schnell zu sein. Wertvolle Zeit kann bei den Fahrerwechseln durch ein perfektes Teamwork gutgemacht werden. Und das Schöne ist: Einer muss ja gewinnen... Am Ende wird sich dann herausstellen, wer in der vorgegebenen Zeit die meisten Runden bewältigt hat und in seiner Klasse oder sogar in der Gesamtwertung triumphiert.
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